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Ursula Lüfter | Martha Verdorfer | Adelina Wallnöfer

Wie die Schwalben fliegen sie aus

Südtirolerinnen als Dienstmädchen in italienischen Städten 1920–1960
In der Zwischenkriegszeit und in einer zweiten Welle in den Fünfzigerjahren arbeiteten viele junge Frauen, meist aus bäuerlichen Familien, in italienischen Großstädten als Dienst- bzw. Kindermädchen. Obwohl diese Arbeitsmigration quantitativ durchaus bedeutend war, fehlte dazu bislang jede historische Aufarbeitung. Wer sind die Frauen, und wie erfuhren sie von den Dienststellen, wie erlebten sie die Städte und die „fremde“ Kultur, wie die neue Arbeit? Wie gestaltete sich ihre Freizeit, wie erlebten sie die „große Politik“ in den Jahren des Faschismus, der Option und des Krieges? Und wie war es, in eine für viele sehr klein gewordene Welt zurückzukehren?

Auf diese Fragen antworteten über siebzig ehemalige Dienstmädchen. Entstanden ist so ein farbiges und spannendes sowie reich bebildertes Buch, das einen bislang nicht beachteten Bereich der Sozial- und Frauengeschichte aufarbeitet.


Grundlage des Erfolgsromans „Stillbach oder Die Sehnsucht“ von Sabine Gruber.

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Rezensionen:

An „Wie die Schwalben fliegen sie aus“ hat mich vor allem ein Aspekt besonders interessiert: Das Zusammentreffen von einfachen bäuerlichen Existenzen und einer faschistischen Großstadt und der italienischen Moderne. Dieser Ansatz war mein Ausgangspunkt für „Stillbach oder Die Sehnsucht“.
Sabine Gruber

 

Ein farbiges und spannendes sowie reich bebildertes Buch, das einen bislang nicht beachteten Bereich der Sozial- und Frauengeschichte aufarbeitet.
Dolomiten

 

Erfahrungen, die im Zeitalter der Globalisierung wieder sehr aktuell sind.
Pustertaler Zeitung

 

Mit dieser Publikation erschließt sich ein bislang verborgenes und sehr interessantes Kapitel Südtiroler Zeitgeschichte.
Der Vinschger Wind

 

Kurzum, ein interessantes, überaus lesenswertes Buch!
Der Vinschger

 

Ein spannend geschriebenes und reich bebildertes Buch, das einen bislang nicht beachteten Bereich der Südtiroler Sozial- und Frauengeschichte aufarbeitet.
Pustertaler Zeitung

 

Wir begleiten die Frauen auf ihrem Lebensweg, von der Kindheit und den ersten Arbeitserfahrungen in Südtirol bis hin zu ihrer Stelle in einer italienischen Stadt. So erweitert sich unser Blick auf diese Jahre um eine bisher unerschlossene Dimension.
Forum Schule Heute

 

Ein bemerkenswertes, zum sich Einlassen herausforderndes Buch, ein interessantes, aufschlussreiches Dokument auch über das Leben von DienstgeberInnen, voller lebendiger Erinnerungen der interviewten Frauen, implizit auch ein Dokument über die Sozialkultur Italiens, Geschichte über die da oben und die da unten, von unten betrachtet, von ehemaligen Dienstmädchen erzählt, von deren Enkelinnen/Töchtern lobenswert recherchiert und geschrieben.
Skolast, Melitta Pitschl

 

Ein ambitionierter und geglückter Versuch, ein Stück weiblicher Geschichte ins kollektive Gedächtnis zurückzuholen.
L’Homme - Europäische Zeitschrift für femministische Geschichtswissenschaft

 

In fin dei conti, Wie die Schwalben fliegen sie aus non è solo un’originale ricerca sull’immigrazione nel servizio domestico, ma anche un’importante testimonianza di storia italiana.
Claudia Finotelli, Universität Innsbruck


Drei Generationen von Südtirolerinnen sind die Autorinnen dieses umfangreichen, verdienstvollen und vielgestaltigen Buches. Die Pionierstudie trägt Wichtiges zur wenig beachteten Rolle der Frau im Migrationsprozess bei.
Geschichte und Region

Dieses Buch ist ein wesentlicher Beitrag zur Sozial- und Frauengeschichte Südtirols und weit darüber hinaus.
Sabina Kasslatter-Mur, ehem. Kulturlandesrätin

 

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Wie die Schwalben fliegen sie aus

 

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Ladenpreis: Euro [D/A] 31; [I] 29,90
Broschur
16,5 x 24,5 | 416 Seiten
ISBN: 978-88-7283-407-7
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